Gemliks Signatur: Was ist Sele Olive? Unterschiede zwischen trockenen und öligen Sele Oliven
- fethi çelik

- 22. Sept. 2025
- 1 Min. Lesezeit
Wenn Sie Oliven mögen, kennen Sie bestimmt den Begriff „Sele-Olive“. Diese traditionelle Methode, die insbesondere mit Gemlik in Verbindung gebracht wird, bringt Oliven in ihrer köstlichsten und intensivsten Form hervor. Was ist also Sele und was sind die Unterschiede zwischen den Sorten?
Die Sattelmethode: Der Tanz aus Salz und Geduld
Sele ist das Süßen vollreifer Gemlik-Oliven am Strauch ausschließlich mit Salz. Im Gegensatz zur Salzlake-Methode werden die Oliven beim Selle nicht in Wasser eingelegt. Stattdessen werden die Oliven schichtweise in spezielle Behälter mit Salz gelegt.
Während dieses natürlichen Gärungsprozesses entzieht das Salz den Oliven ihren bitteren Saft. Die Behälter werden regelmäßig gewendet (daher der Name „Rolloliven“). Wenn die Oliven ihren Saft verlieren, schrumpfen sie und nehmen ihre charakteristische gekräuselte Form an. Dieser Prozess dauert Monate und erfordert Geduld.
Trocken ausgehärtet
Dies ist die traditionellste Methode. Oliven verlieren beim Reifen durch Salz den größten Teil ihres Wassers.
Aussehen: Ziemlich lockig und matt.
Geschmack: Der Salzgehalt ist ausgeprägter, der Olivengeschmack intensiver.
Textur: Härter und dichter.
Ölgehärtet
Es handelt sich um einen moderneren Ansatz: Nach Abschluss des Reifungsprozesses werden die Oliven von überschüssigem Salz gereinigt und in Pflanzenöl gelagert.
Aussehen: Glänzend und voller.
Geschmack: Durch das Einölen wird der Salzgehalt ausgeglichen, was für einen milderen Geschmack sorgt.
Textur: Weicher als trockener Sattel.
Die Wahl hängt ganz vom Geschmack ab. Beide Methoden liefern den authentischen, chemiefreien Gemlik-Geschmack.




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